Nintendos Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time bringt das einflussreiche Abenteuer von 1998 mit neu gestalteter Grafik und Änderungen an Quests, Musik und Inszenierung auf die Switch 2. Das Ergebnis bewahrt laut der Rezension von NME den Charme des Nintendo-64-Originals und gibt den Spielern zugleich neue Gründe, Hyrule zu erkunden.

Das Abenteuer beginnt im Kokiri-Wald und führt anschließend durch unverwechselbare Orte wie den Deku-Baum, die Straßen von Hyrule und Zoras Reich. Das Remake ergänzt Nebenmissionen und gestaltet die Reihenfolge der Quests leicht um, während die Zwischensequenzen nun vertont sind. Link selbst bleibt jedoch stumm. Auch Koji Kondos Soundtrack wurde verfeinert.

Die Rezension merkt an, dass die einleitende Geschichte – in der Link sich aufmacht, drei mächtige Steine zu finden und Ganondorf aufzuhalten – vertraut wirken kann, da das Spiel das Genre so stark geprägt hat. Doch seine Rätsel, Werkzeuge und Bosskämpfe machen nach wie vor Spaß, und durch eine Wendung der Geschichte muss sich Link als Erwachsener einem düstereren Hyrule stellen. Die überarbeitete Grafik hebt diesen späteren Abschnitt vom helleren Auftakt des Abenteuers ab.

Spieler können Links Okarina weiterhin nutzen, um Verbündete herbeizurufen, Dungeons freizuschalten und misstrauische Figuren mit Melodien für sich zu gewinnen. Das Remake ermöglicht es außerdem, in das eingebaute Mikrofon der Switch 2 zu summen und so Lieder zu spielen – eine Möglichkeit, die die Rezension für alle, die den Ton treffen, als unterhaltsam bezeichnet.

NME bezeichnet das Remake als originalgetreue Neuinterpretation und nicht als bloße Gelegenheit, zum Jubiläum Kasse zu machen. Gelobt werden das Aussehen und der Klang von Hyrule, die zeitlose Geschichte und die Chance für eine neue Generation, das Spiel zu entdecken. The Legend of Zelda: Ocarina of Time erscheint am 5. November für Nintendo Switch 2.

Quellen: NME.