„Global Antiquity: Cultural Interactions in Afroeurasian Space 600 BCE–1000 CE“ wird in der Fondazione Prada in Mailand für die Öffentlichkeit eröffnet. Die Ausstellung untersucht, wie künstlerische, kulturelle, kommerzielle und politische Beziehungen Menschen und Kulturen vom Mittelmeer bis nach Asien über mehr als 1.600 Jahre hinweg miteinander verbanden. Sie läuft bis zum 1. März 2027.

Das Forschungsprojekt wird von Salvatore Settis, Anna Anguissola und Chiara Ballestrazzi kuratiert; die Ausstellungsgestaltung stammt von Rem Koolhaas und AMO/OMA. Es setzt die umfassendere Auseinandersetzung der Fondazione Prada mit der antiken Kunst fort, die 2015 mit „Serial Classic“ und „Portable Classic“ in Mailand und Venedig begann und 2022 in Mailand mit „Recycling Beauty“ fortgesetzt wurde.

Settis hat die Grundidee des Projekts so beschrieben: Antike Kunst soll nicht nur als Erbe der Vergangenheit betrachtet werden, sondern auch als Zugang zur Vielfalt der Kulturen in der heutigen Welt.

Quellen: ANSA Cultura.